Scannen von Charts mit Tradesignal Online

Im Jahr 2018 war bisher mit deutschen Aktien wenig Geld zu verdienen, eher schon mit amerikanischen. Ich möchte hier keine politischen Diskussionen lostreten, denn über die Ursachen kann man trefflich und sehr kontrovers spekulieren. Für den Chartie zählt letzten Endes das Resultat. Es ergibt sich eine Outperformance des S&P zum DAX von 12%. Wenn man nun noch berücksichtigt, dass der S&P ein Kursindex ist, in den die Dividenden nicht mit eingerechnet werden, dürfte die Outperformance ca. 15% betragen.

S&P versus DAX 2018

Man kann als Chartie nur in einem wenigstens seitwärts laufenden, lieber aber steiegenden Index erfolgreich agieren. Als Konsequenz habe ich bereits etwa 1/3 amerikanische Aktien im Depot. Die entscheidende Frage ist aber nun: Wie wählt man eine geeignete Aktie aus dem S&P 500 aus? Das geht selbst beim Chartie nur mit ganz viel Geduld und Handarbeit oder einer relativ treffsicheren Vorauswahl.

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Lang & Schwarz der Rückkauf

Lang & Schwarz sind inzwischen eine Liebhaberaktie für mich geworden. Wie in meinem Beitrag Lang & Schwarz vor der HV am 24.05.2018 besprochen, sollte ein Teilverkauf bei Durchbruch des GD 100 oder kurz vor der HV am 12. Juli erfolgen.

Natürlich ist es kein Naturgesetz, dass eine dividendenstarke Aktie nach der Dividendenzahlung überproportional fällt. Aber bei DBAG und Fortec hatte ich ein glückliches Händichen. Beide fielen nach der Dividendenzahlung im Februar um ca. 20%, ich habe einige Monate später zurückgekauft und liege mit beiden Aktien wieder im Plus.

Da ich Lang & Schwarz positiver sehe, kam in diesem Fall nur der Teilverkauf in Frage. Meine Bedenken waren zu groß, dass ich nur noch „die Rücklichter“ der Aktie sehe.

Am 28.Juni durchbrach der Kurs seinen GD 100 auf Schlusskursbasis und ich habe zu 32,80 € die knappe Hälfte meines Musterdepotbestandes bei stw-boerse.de verkauft. Bei einer Dividende von 1,70 € war ein Rückkauf unter 31,10 € attraktiv, natürlich unter Berücksichtigung der Gebühren.

Hier zunächst einmal der „Spannung“ halber nur der Chart bis zum Tag der Hauptversammlung.

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Apollo Gobal Management

Seit Anfang 2018 laufen unter den großen globalen Regionen nur noch die USA. Europäische und asisatische Indizes sind auf dem Rückzug.

S&P Versus DAX seit Anfang 2018Im unteren Teil dieses Charts (Relative Performance) sieht man, dass der S&P gegenüber dem DAX seit Jahresanfang bereits eine Outperformance von 7,5% an den Tag gelegt hat. Der S&P steigt und steigt, während der DAX mit seiner 200-d Linie zu kämpfen hat. Und das, obwohl der DAX ein Performanceindex ist. Man muss noch drei Prozent Dividenden subtrahieren, um ihn mit dem S&P vergleichbar zu machen, der ja ein Kursindex ist. Für einen charttechnisch- bzw. momentumorientierten Anleger sind US-Aktien derzeit also deutlich attraktiver.

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Dermapharm – Versuch bei der Neuemission

Am 14. März besprach ich die  Neuemission Stemmer. Die Aktie rutschte unter den Stoppkurs und wurde mit ca. 10% Verlust aus dem Wikifolio verkauft. Ärgerlich für mich ist, dass sich die Aktie seitdem prächtig entwickelt hat und ca. 10% über meinem damaligen Einstandskurs steht. Aber man kann nicht immer gewinnen.

Auch Dermapharm beobachte ich schon seit einigen Monaten:

Dermapharm: Die ersten vier Monate an der Börse

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DBAG – Das Rückkaufsignal

DBAG sind eine Beteiligungsgesellschaft aus dem SDAX. Sie sind schon altgedient und somit eher mit Indus oder Gesco als mit den relativ neuen Blue Cap, Mutares oder Aurelius vergleichbar. Bei stw-boerse.de waren sie um die Jahrtausendwende einer der meistdiskutierten Werte und sie führen wohl heute  immer noch die Top Ten an.

Eine Besonderheit bei DBAG ist, dass regelmäßig im Februar die relativ dicke Dividende gezahlt wird und häufig gab es danach auch einen überproportionalen Kurssturz. Aufgrund des schwachen Börsenumfeldes im Februar 2018 setzte der Kurssturz dieses Jahr schon ca. zwei Wochen vor der HV ein. So sicherte ich mir in den fünf Monaten von September 2017 bis Februar 2018 lediglich einen Kursgewinn von 7%. Nach der HV ging es weiter abwärts. Die Aktie hat von der Spitze Anfang Februar mehr als 30% eingebüßt, das ist für diese recht wenig volatile Aktie beachtlich.

DBAG 18 Jahre

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