Kaufsignal im S&P 500?

Die Outperformance des S&P 500 zum DAX hat sich weiter fortgesetzt, wobei es eher ein DAX-Einbruch bei einem leicht gestiegenen S&P ist. Auch im S&P 500 lief es im Oktober | November 2018 allerdings nicht gut und so sind auch einige meiner US-Aktien unter ihr Stoploss gefallen. Aktuell beträgt meine Cashquote im Wikifolio 41%. Erst im Nachhinein wird sich zeigen, ob das die richtige Strategie war.

S&P 500 versus DAX in 2018Der S&P 500 hat den DAX in 2019 also bereits um 16,2% outperformed und das obwohl der DAX ein Performanceindex ist. Er enthält also auch noch die gezahlten Dividenden. Somit dürfte sich der echte Performanceunterschied auf knapp 20% belaufen.


Bei 41% Cashquote stellt sich die Frage: Wohin damit? Alle größeren von mir beobachteten Indizes laufen bestenfalls seitwärts. Eine Chance auf Fortführung des Aufwärtstrends sehe ich zumindest im S&P 500.

Sieben Jahre Aufwärtstrend im S&P 500Man sieht, dass der S&P nur wenige Male unter seinen GD 200 fiel. Wenn man hier die Aktien, welche unter ihr SL gefallen sind, verkauft hat und dann wieder bei Überschreiten des GD 200 in aussichtsreiche Kandidaten investiert hat, waren die Verluste durch Transaktionskosten überschaubar. Möglicherweise führt die leichte Rotation ja auch zu aussichtsreicheren Chartkandidaten.


S&P 500 16 JahreAls „Gegenleistung“ konnte man die schweren Baissen in 2002 und 2008 umschiffen. Dies sieht man deutlich am 16-Jahreschart.


Falls es sich beim Durchbruch des GD 200 wieder nur um einen der relativ häufigen „Fehlalarme“ handelte, sollte eine Wiedereinstiegsstrategie entwickelt werden.

Doppelboden im S&P 500?Während „normalerweise“ ein Überschreiten des GD 200 der Trigger wäre, warte ich in diesem Fall auf das Überschreiten des Widerstandes bei 2814 Punkten auf Schlusskursbasis. Damit wäre der Weg nach oben wieder frei. In dieser relativ unübersichtlichen Lage wird mein Engagement aber schrittweise nur dann ausgebaut, wenn der Index nach und nach steigt.

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